Verhaltenstherapie, Supervision, Coaching

Expositionsbehandlung

Die Reizkonfrontations- oder Expositionsbehandlung ist ein hochwirksamer Teil einer Verhaltenstherapie. Sie kommt in unterschiedlicher Form bei Angsterkrankungen, Posttraumatischer Belastungsstörung, Zwängen, Essstörungen und Abhängigkeitserkrankungen zum Einsatz.

Prinzipiell geht es darum, sich aktuell gemiedenen, z. B. angstauslösenden Reizen zu stellen, um eine weitere Lebenseinschränkung und Chronifizierung der Erkrankung durch Vermeidung zu verhindern. Ebenso soll die Erfahrung ermöglicht werden, dass die vom Patienten befürchtete Konsequenz einer Annäherung an die gemiedene Situation nicht eintritt oder nicht bedrohlich ist.

Die Exposition ist immer in einen umfassenden Therapieplan eingebettet, der sicherstellt, dass Sie erst umfangreiche Expertise über Ihre Problematik erwerben, und auf diesem Hintergrund mit der Planung individueller Übungssituationen beginnen können. Die Durchführung dieser Übungen erfolgt zu Beginn stets mit dem Therapeuten gemeinsam und zwar an dem Ort, wo es notwendig ist und den wir gemeinsam bestimmen. Nach und nach übernehmen Sie selbst die Durchführung der Übungen, wenn Sie mehrfach erfahren haben, wie es funktioniert.

Das Angebot meiner Praxis umfasst also Expositionsbehandlung auch außerhalb des Therapieraums, beispielsweise bei Ihnen zu Hause. Der gesamte Prozess von der Planung bis zur Durchführung ist ein gemeinschaftlicher. Exposition wird niemals über Ihren Kopf hinweg oder gar gegen Ihren Willen durchgeführt.

Die Wirksamkeit von Expositionsbehandlung bei den oben geschilderten Störungen wurde wissenschaftlich nachgewiesen.

Expositionsbehandlung als Teil einer Verhaltenstherapie wird bei entsprechender Indikation von den Krankenkassen übernommen.